06.12.2017

Quadrifoglio - ein Symbol italienischen Rennsportgeistes seit 1923


Das vierblättrige Kleeblatt zierte als erstes den Alfa Romeo RL, mit dem Ugo Sivocci im Jahr 1923 das Langstreckenrennen Targa Florio gewann. Seitdem wird das Quadrifoglio auf jedem Rennwagen von Alfa Romeo verwendet. Seit den 1960er Jahren ist es darüber hinaus ein Kennzeichen besonders sportlicher Serienfahrzeuge der Marke. Heute steht das vierblättrige Kleeblatt bei Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio und Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio für ihr sportliches Erbe und exklusive Technologie.

 

Konstante Erprobung neuer Technologien, die anschließend auf Serienfahrzeuge übertragen werden - dafür steht das Symbol des Quadrifoglio in der Historie von Alfa Romeo. Seit 1923 ziert das vierblättrige Kleeblatt die Rennwagen von Alfa Romeo, seit den 1960er Jahren außerdem die sport­lichsten Serienfahrzeuge der italienischen Traditionsmarke.

Der Ursprung des Quadrifoglio liegt auf der Mittelmeerinsel Sizilien. Bei der Targa Florio, einem der legendärsten Straßenrennen der Welt, malte Alfa Romeo Werkspilot Ugo Sivocci dieses Symbol als Glücksbringer auf seinen Rennwagen Tipo RL. Tatsächlich erzielte Sivocci den Sieg, den ersten von ins­gesamt zehn Erfolgen von Alfa Romeo bei der Targa Florio. Auch auf der Motorhaube des Alfa Romeo Tipo P2 von Gastone Brilli-Peri prangte das Quadrifoglio, als er 1925 auf der Rennstrecke von Monza zum Rennen um die Weltmeisterschaft antrat. Auch Brilli-Peri brachte das vierblättrige Kleeblatt Glück - er wurde der erste offizielle Weltmeister in der Geschichte des Automobils. In den folgenden Jahren diente das Quad­rifoglio auch als Unterscheidungsmerkmal der Alfa Romeo Werksautos zu den Fahrzeugen der Scuderia Ferrari, deren Erkennungszeichen schon damals das heute nicht weniger berühmte Logo mit dem sich aufbäumenden Pferd war.

1950, in der Premierensaison der Formel-1-Weltmeisterschaft, holte sich der Italiener Giuseppe „Nino" Farina im Alfa Romeo Tipo 158 den Titel. Der unter dem Spitznamen „Alfetta" bekannte Grand-Prix-Ren­ner - in weiterentwickelter Form als Tipo 159 - trug auch im folgenden Jahr einen Alfa Romeo Werkspi­loten zum Weltmeistertitel, den Argentinier Juan Manuel Fangio. In den 1960er Jahren tauchte das Quadrifoglio zum ersten Mal auf einem Serienfahrzeug auf, wobei die Alfa Romeo Giulia TI Super im Grunde genommen ein rennfertiger Tourenwagen war.

Wenig später trat das Quadrifoglio von Alfa Romeo meist im Duett mit einem blau eingefassten Dreieck mit Zielflagge auf - dem Logo des Rennteams Autodelta. Gemeinsam gewann man in den späten 1960er Jahren zahlreiche Titel in der Tourenwagen-Europameisterschaft mit der Alfa Romeo Giulia Sprint GTA und holte zwei Weltmeisterschaften auf der Langstrecke mit dem Tipo 33TT12 (1975) und dem Tipo 33SC12 (1977). In den 1980er Jahren setzte Alfa Romeo sein Engagement in der Formel 1 fort, siegte außerdem mit dem Alfa Romeo GTV6 bei Tourenwagen-Rennen. 1993 schockte die italienische Marke die einheimische Konkur­renz mit dem Titelgewinn in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) durch den Alfa Romeo 155 V6 TI, bevor der Alfa Romeo 156 Superturismo in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren die Siegesserie in Europa- und Weltmeisterschaft fortsetzte.

Nach der Alfa Romeo Giulia TI Super von 1963 wies das Quadrifoglio auch immer wieder bei ausge­wählten Serienfahrzeugen auf deren besondere sportliche Talente hin. In den 1960er bis 1980er Jahren war Quadrifoglio nicht immer Bestandteil des offiziellen Modellnamens, zierte dann aber als Logo die Karosse­rie, so zum Beispiel bei den Veloce-Versionen der Alfa Romeo Giulia Sprint GT. Beim Alfa Romeo 33 Quadrifoglio Verde und dem Alfa 164 Quadrifoglio Verde war das vierblättrige Kleeblatt als Namensteil sogar noch um die präzisierende Angabe „grün" ergänzt.

In dieser Tradition stehen nun auch die neuen Modelle Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio (seit 2016) und Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio, das erste SUV der italienischen Marke. Sie setzen die Legende des Quadrifoglio fort mit beeindruckender Dynamik, sportlichem und sicherem Fahrverhalten, vorbildlich Leistungsgewicht, innovativer Technologie, exklusiven Motoren und dem, was Fans an jedem Alfa Romeo lieben - dem typischen Motorsound.


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